litzelstetten
Erholen, Baden, Insel Mainau erleben

Blumeninsel Mainau, Top-Panoramablicke, kostenloses Strandbad, Naturcampingplatz u.v.m.: Litzelstetten ist der zu Konstanz nächstgelegenste Vorort. Mit seiner Nähe zur Insel Mainau, Wander-, Rad- und Wassersportmöglichkeiten inspiriert er an 365 Tagen im Jahr... 

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Geschichte & Gegenwart

Geschichte & Gegenwart

Die erste urkundliche Erwähnung von Litzelstetten findet sich im Jahre 839, als Ludwig der Fromme dem Kloster Reichenau eine Schenkung von Land auf der Germarkung von „Luzzilonstete“ machte. Es ist wahrscheinlich, dass das Wort „Luzzilon“ eine Verkleinerung des Namens Ludwig ist. Ob das Dorf nach dem königlichen Stifter diese Benennung erhalten hat oder ob es schon vorher so hieß, ist ungewiss.

Namensgebung & Erwähnung

Im Jahre 1174 schrieb man den Namen „Luzelestede“. Als die Deutsch-Ordens Kommende auf der Mainau 1272 das Dorf auf dem Hügel übernahm, hieß es „Liuzensteten“. Eingerahmt von Unter- und Überlingersee ist Litzelstetten einbegriffen in die großen Ströme der Geschichte und der Entwicklungen, die zum äußersten Ende des Reiches hinzogen und von dort zurückströmten in vielfältiger und veränderter Form. Wiederholt sind Dettingen und Allensbach, Liggeringen und Dingelsdorf genannt. Litzelstetten ist jedoch erst seit 839 – nach der Stiftung Ludwigs des Frommen – unter den Dorfnamen, die mit der Reichenau verbunden sind, zu finden.

 

Ordenskommende Mainau

Im Jahr 1272 übernahm die neue Ordenskommende Mainau die Herrschaft in Litzelstetten und behielt diese bis zur Säkularisierung. Ihre Fischermeister, Forstmeister und Hausvögte hatten ihren Sitz in der Gemeinde auf dem Bodanrück. Planmäßig erwarben die Ordenskomture Litzelstetter Ackerland, dazu den Laienzehnten und schließlich kauften sie auch die Litzelstetter Torkel des Ritters Marquart Breisacher von Konstanz. Ebenso nahmen sie sich auch der Pflege des guten Weins auf den Hängen mit besonderer Sorgfalt an. Auch damals bestand die Verbindung von der Stadt hinaus aufs Land: Das Konstanzer Raiteamt, das Domkapitel und adelige Geschlechter der Stadt hatten Grundbesitz in Litzelstetten.

 

Kapelle & Pfarrhaus

Nach dem Dreißigjährigen Krieg errichteten Litzelstetter Bürger 1648 zum Dank für den Frieden die Kapelle am Ortsausgang in Richtung Dingelsdorf. 1945 hat man sie – im selben Gefühl der Dankbarkeit – erneuert. Als die Ordensherren die Mainau verlassen hatten, wechselte die Insel mehrmals den Besitzer. Nacheinander war sie in österreichischen, schwedischen und englischen Händen. Nur an einen Deutschordens-Herren, Lord Derby, hat sich in Litzelstetten eine Erinnerung erhalten; er hat der Gemeinde zum Bau des Pfarrhauses verholfen, in dem im Jahre 1870 der Ortsgeistliche Johann Martin Schleyer die Weltsprache Volapük erfand und unterrichtete.

 

Insel Mainau

Das 1546 zuerst erwähnte gotische Peter-und-Pauls-Kirchlein wurde später barockisiert. Erst zu Anfang des letzten Jahrhunderts wurde der Turm angefügt. Ihre heutige Form erhielt die Kirche in den Jahren 1977 bis 1979. Als Großherzog Friedrich I. von Baden 1853 die Insel Mainau erwarb, fing dort ein neues Leben an, das sich auch auf Litzelstetten auswirkte. Zum großherzoglichen Paar bestand eine harmonische Bindung, die sich für das Dorf sehr hilfreich auswirkte und erst 1918 mit dem Ende der Monarchie aufhörte. Die Insel blieb jedoch im Besitz der Familie und diese entschied sich dafür, dass die Mainau zur politischen Gemeinde Litzelstetten gehören solle. Im Jahre 1932 kam die Mainau durch Schenkung an den schwedischen Grafen Lennart Bernadotte.

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Litzelstetten

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